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Angst als Druckmittel oder Antrieb?

Angst

Angst als Druckmittel oder Antrieb?

Ängste, Blockaden, Zweifel..

Eine weit verbreitete Krankheit unserer Zeit ist die Angst. Fast jeder hat vor irgendetwas Angst. Angst vor gesundheitlichen Problemen, vor finanziellen Problemen, vor dem Verlust des Partners oder Angst vor der Zukunft. Ängstlich zu leben kann blockierend sein.

Automatisch traut man sich weniger zu und verpasst unbewusst sehr viele Chancen, weil man für das Neue, Unbekannte nicht offen ist. Jeder Angstzustand löst in uns negative Gefühle aus, was unvorteilhaft ist für unsere Gesundheit, wenn dies permanent anhält.

Angst in unseren Köpfen

Unser Gehirn ist eine super Maschine. Sobald der Mensch Angst hat, wird das Kampf- oder Fluchtsystem im Gehirn aktiviert und der Körper erhält vom Gehirn die Anweisung, sich auf diese Situation vorzubereiten.

In diesem Moment geht unser Gehirn davon aus, dass wir von einem Feind angegriffen werden, z.B. von einem Sebelzahntiger. Unsere Vorfahren waren immer irgendwelchen Gefahren ausgesetzt, weshalb das Reptiliengehirn sich auf Gefahren spezialisiert und angepasst hat. Diese Programmierung hat uns das Überleben gesichert.


Was geschieht im Detail?

Das Reptiliengehirn schüttet in Stresssituationen Adrenalin und Cortisol aus. Dadurch werden sämtliche Prozesse, welche in diesem Moment nicht unmittelbar für das Überleben notwendig sind auf ein absolutes Minimum heruntergefahren.

Die Pupillen werden erweitert, damit wir mehr Impulse wahrnehmen und mehr sehen können. Somit wird sichergestellt, dass wir Fluchtwege errechnen und Hindernisse sehen können. Das Herz beginnt zu rasen, wir atmen schneller, es wird mehr Blut durch die Arme und Beine gepumpt und wir sind bereit zu kämpfen oder zu fliehen. Die Schmerzrezeptoren werden deaktiviert, damit wir beim Kämpfen oder bei einem Sturz keine Schmerzen empfinden.


Angst in uns als Kopfkino

Unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob diese Gefahren real sind oder ob der Stress nur durch unsere Gedanken verursacht wurde. Es wird jedes Mal Unmengen von Energie mobilisiert. Dieser Stress ist ungesund für den Körper. Denn der ganze Körper ist ständig übersäuert und damit beschäftigt, eine Situation zu bewältigen, welche nicht existiert. Eine länger anhaltende Übersäuerung lässt Krankheiten im Körper entstehen.


Folgen von ängstlichen Gedanken und Informationen

Jedes Mal, wenn wir ängstliche Gedanken haben, negative Meldungen in den Medien lesen oder im Fernsehen konsumieren, werden diese Informationen bzw. Impulse im Unterbewusstsein abgelegt und tragen bei der Entscheidungsfindung dazu bei, wie unsere Realität, bzw. unser Leben aussehen wird. Bestimmt konntest auch Du schon beobachten, dass sehr viele Menschen Angst haben vor Veränderungen.

Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, woran wir tagtäglich denken, wer unsere Freunde sind, was wir in den Zeitungen lesen oder in den Social Media Channels konsumieren. Die meisten Nachrichten, Konversationen oder Impulse sind negativ und sorgen dafür, dass wir eine skeptische und analytische Grundhaltung einnehmen, wenn es um Veränderungen geht.

Sicherheit vs. Chancen

Wenn der Mensch keine Sicherheit haben kann, entscheidet er sich meistens gegen ein Angebot oder eine Offerte. Somit verspielt sich die Mehrheit der Menschen grosse Chancen im Leben und bleiben ein Leben lang im eigenen Verstand gefangen. Das Gefängnis hat sich der Mensch selbst durch ängstliche Berichtserstattung der Medien, sein Umfeld, das Bildungssystem und weitere Faktoren aufgebaut. Über 95 % der Ängste sind nicht real und finden nur in unserem Gehirn als Kopfkino statt. Daher sind nicht nur unsere Gedanken, sondern auch unser Umfeld wichtig bei der persönlichen Entwicklung. Die meisten Menschen haben sich mit der Angst angefreundet und verbreiten in jedem Moment ängstliche Suggestionen, Thesen oder Gedanken. Versicherungsberater, Regierungen und Behörden arbeiten genau nach dieser Methode.

Wir fassen kurz zusammen

Angst ist ein Gefühl. Aus psychologischer Sicht spielt sich Angst auf verschiedenen Stufen des Bewusstseins ab.

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Angst als Machtinstrument – Beispiele aus dem Alltag

Leider wird Angst oftmals als ein Machtinstrument eingesetzt. Insbesondere von Versicherungen und Regierungen wir dieses Instrument regelmässig eingesetzt, um Verhalten und Meinungen zu beeinflussen. Versicherungen nutzen Ängste vor unvorhersehbaren Ereignissen wie Krankheit oder Unfällen schüren, um Policen zu verkaufen. Dabei nutzen sie die Sorge der Menschen um ihre Zukunft und Sicherheit. Ähnlich verwenden Regierungen immer wieder die Angst vor externen Bedrohungen oder wirtschaftlichen Problemen, um Unterstützung für bestimmte politische Massnahmen zu gewinnen oder um von anderen Problemen abzulenken. Dies kann zu einer Atmosphäre führen, in der Entscheidungen stärker von Angst als von rationaler Bewertung der Fakten geleitet werden. Dadurch, dass sie die natürliche Angstreaktion durch die Medien der Menschen ansprechen, können solche Institutionen mächtige Manipulationswerkzeuge einsetzen, die weitreichende psychologische und gesellschaftliche Auswirkungen haben. Zwei Beispiele:

Die Versicherungen

Der Versicherungsberater von Swiss Life, Basler Versicherung oder Zürich Versicherung verkauft Dir Sicherheit, indem er Dir von einer Scheinsituation erzählt, welche in Deinem Leben stattfinden könnte. Prompt unterschreibst Du den Antrag, weil er Dir aufzeigen konnte, dass Du eine Leistung gegen eine Prämie sichern könntest. Der Versicherungsberater kassiert seine Provision, das Unternehmen die Prämie und der Kunde erhält das Sicherheitsgefühl.

Angst und die Regierungen

Die Regierungen verabschieden Gesetze, in welchen sie der Bevölkerung einreden, dass mögliche Terrorangriffe in den kommen Tagen stattfinden könnten. Der Staat, das Bildungssystem und jegliche anderen Institutionen im Land seien gefährdet. Damit man mehr Sicherheit bieten könne, müsse man die Steuern nach oben korrigieren und dringend ein Gesetz einführen, welches den Behörden erlaubt, die Telefonate abzuhören, das Surfverhalten der Bevölkerung zu analysieren, SMS und WhatsApp Nachrichten abzufangen um mögliche Terrorangriffe vorzeitig ausfindig zu machen, um darauf reagieren zu können. Natürlich hat die Bevölkerung nach diesen Informationen Angst und heisst das neue Gesetz willkommen.

Medien als Sprachrohr der Regierung

Diese Nachrichten werden selbstverständlich über gleichgeschaltete und kontrollierte Medien (z.B. Boulevardzeitungen wie Blick und 20 Minuten und Staatsfernsehen wie SRF) jeden Tag verbreitet. Kein Wunder also. Denn die Medien erhalten jährlich Millionen von den Regierungen, damit die Informationen entsprechend in der Gesellschaft ankommen.

Ein passendes Sprichwort: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

*Randbemerkung:

In der Schweiz wurde z.B. im Juni 2021 das Anti Terror Gesetz vom Volk angenommen. Nils Melzer, ein Schweizer Rechtswissenschaftler, Diplomat und Autor hat bereits ausführliche Interviews gegeben, worin er die Menschenrechte als gefährdet sieht.

Warum akzeptiert der moderne Mensch all das?

Der Mensch möchte Schmerz meiden und Freude erleben. Deswegen legt er sein gesamtes Leben in die Hände des Staates und mach den Staat zum „Vater oder König“. Dieser missbraucht oftmals das Vertrauen der Menschen, indem die Menschen mit perfiden Methoden manipuliert werden. Der moderne Mensch konsumiert nur noch gleichgeschaltete Nachrichten ohne zu hinterfragen, woher diese Informationen stammen und wer davon profitieren könnte.

Die Folgen von blindem Vertrauen

Die Freiheit schwindet. Immer mehr greift der Staat in das alltägliche Leben der Menschen ein und schreibt vor, wie sie zu leben haben. Beispiele hierfür gibt es zu Genüge.

Bemerkung

Wer Freiheit erlangen will, muss lernen Angst als Antrieb zu nutzen und die volle Verantwortung für sein Leben übernehmen. Denn wer aus seiner Mitte heraus lebt und Vertrauen in das Leben hat, verbreitet nicht Angst, sondern Liebe, Kraft und Mut.

Physiologische Reaktion, wenn wir Angst haben

  • Atmung: Herzrasen, Blutdruckanstieg,
  • Schwitzen
  • Muskelspannung, Ausschüttung von Adrenalin und Stresshormonen

Was kannst Du tun?

Angst ist nichts anderes als ein Gefühlszustand. Diesen kannst Du als Antrieb nutzen, indem Du deine Gedanken und Deine Handlungen reflektierst. Dies bedarf an Geduld und Disziplin.

Aufgabe: Reflektieren deine Ängste

Beantworte beim Aufkommen von Ängsten folgende Fragen:

  • Welches Gefühl löst es in mir aus?
  • Wovor habe ich zur Zeit Angst?
  • Wieso habe ich Angst davor?
  • Was könnte im schlimmsten Fall passieren?
  • Was mache ich gegen meine Ängste?
  • Wer kann mich dabei unterstützen, meine Ängste loszuwerden?


Affirmationen und Ängste

Selbsthilfe leisten: Sprich die untenstehende Sätze bewusst und ruhig aus. Achte dabei, auf Deine Atmung. Dies ist eine wirksame Methode um die Vorstellungen und Gedanken neu zu bewerten. Dadurch nimmst Du Einfluss auf Dein Denken, was wiederum eine positive Wirkung auf Dein Verhalten haben wird.

Einige Beispiele sollen Dir den möglichen Inhalt von Affirmationen verdeutlichen:

  • Es gehört im Leben dazu
  • Ich bin die Ruhe selbst.
  • Angst ist meine Freundin. Ich kann mit ihr umgehen.
  • Ich denke lösungsorientiert. Es ist alles in Ordnung.
  • Angst ist ganz normal

Mentale Stärke entwickeln

Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie wichtig es ist, mentale Stärke zu besitzen. Wenn Du mental fit bist und die Zusammenhänge zwischen Gehirn, Geist und Seele verstehst und Methoden kennst, die Dich befähigen Angst zu kontrollieren, kannst Du zu Höchstleistungen auflaufen. Habe Mut, die Dinge zu hinterfragen und neue Wege zu gehen. Nur so kannst Du nachhaltige Veränderungen herbeiführen.

Fragen und Antworten zum Thema Angst

Was ist eigentlich Angst?


Angst ist ein Gefühl. Es entsteht, wenn wir Bedrohungen wahrnehmen oder das Gefühl haben, dass es etwas schlimmes passieren könnte.

Welche Formen von Angst gibt es?


Es gibt verschiedene Arten von Ängsten, einschliesslich sozialer Angst, spezifischer Phobien (wie Höhenangst), Panikstörungen und allgemeine Angststörung.

Ist es schlecht, wenn ich immer Angst habe?


Nein. Angst hat auch eine Schutzfunktion, indem sie uns auf Gefahren aufmerksam macht und unser Überleben sichert. Dadurch sind wir vorsichtig und achtsam. Angst darf und sollte nicht ein Dauerzustand sein.

Wie erkennt man eine Angststörung?


Eine Angststörung kann vorliegen, wenn die Angst übermässig und unverhältnismässig zur Situation ist und tägliche Funktionen beeinträchtigt. Du solltest genau beobachten, wenn das Gefühl dich kontrolliert oder aufkommt.

Ich wünsche Dir viel Kraft bei der Umsetzung.

Weiterführende Links:

Ängste als Antrieb nutzen durch Mental Training

Branding & Aufbau einer Marke

Marketing Ausbildung Schweiz

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